Guido Rathgeb
Vier Jahre Kriegsgefangener und nun Schauspieler
1945 endete der Schrecken und Terror des Zweiten Weltkrieges durch den Suizid Adolf Hitlers. Jedoch nicht für Guido Rathgeb, der zu dieser Zeit in Jugoslawien in Kriegsgefangenschaft unter dem Diktator Tito geriet. Die Genfer Konventionen wurden dort ebenso wenig beachtet wie sämtliche Menschenrechte.
Oft sprang Guido dem Tod nur knapp von der Schippe, als er zum Beispiel einen 70 Kilometer Marsch ohne Verpflegung antreten musste oder tagelang ohne Essen und Trinken eingesperrt wurde. Eine dieser schier unglaublichen Ereignisse erzählt er in Unforgettable, wo er in die Rolle von Daniels Großvater schlüpfte.
Wichtig ist ihm zudem klarzustellen, dass es damals keine andere Möglichkeit gab, als für Hitler in den Krieg zu ziehen, die Alternative dazu wäre der Strang gewesen. Er hat sämtliche rechtsextremistischen Ideologien zutiefst verabscheut.
In einem Interview hat uns Guido Rathgeb seine gesamte Geschichte erzählt. Beginnend von dem Leben in der Armut der Zwischenkriegszeit, über die Einberufung bis hin zur sehnlich- und lang erwarteten Rückkehr aus der Hölle von Banja Luka nach Österreich, die nur durch seinen unbändigen Lebenswillen möglich war. Und zwar im Jahre 1949.
Das komplette Interview wird auf der im April erscheinenden DVD vorhanden sein.

